Wanderausstellung
Im Rahmen der jährlichen internationalen Wochen gegen Rassismus, die dieses Jahr vom 16. bis zum 29. März stattfanden, konnten wir zwei Wanderausstellungen an unsere Schule holen.
Viele Klassen und Kurse haben die Ausstellung gegen Rechtsextremismus der Friedrich Ebert Stiftung besucht, die sich an Jugendliche richtet. Hier wurden zunächst einige Freiwillige in einem ganztägigen Workshop zu Teamerinnen ausgebildet und konnten dann ihre Mitschülerinnen durch die Ausstellung führen. Durch diesen Ansatz entstanden immer wieder Momente von intensivem Austausch auf Augenhöhe über verschiedene Formen der Ausgrenzung und die Bedrohung unseres friedlichen Zusammenlebens durch die aktuelle Erstarkung des Rechtsextremismus, die den Jugendlichen auf verschiedensten Wegen begegnet.
Für die Ausstellung manchmal male ich ein Haus für uns hat die Fotografin Alea Horst auf der griechischen Insel Lesbos zwei Lager für Geflüchtete besucht und Kinder, die dort leben, nach ihrem Alltag im Lager gefragt – nach ihren Erlebnissen, Ängsten und Träumen. Die Sammlung aus Porträts und Momentaufnahmen ermöglichte den Klassen, die die Ausstellung besucht haben, Einblicke in eine Lebenswelt, die zwar in Europa, aber dennoch meilenweit entfernt von unserem Alltag ist.
Aber auch an unserer Schule treffen ganz verschiedene Lebensrealitäten aufeinander und auch an jedem anderen Tag wollen wir an der CVO gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Schule ein sicherer Ort für alle wird, an dem wir uns gegenseitig mit Fairness und Respekt begegnen. Dass wir hier gemeinsam lernen, verschiedene Perspektiven einzunehmen und uns gegenseitig empathisch zuzuhören. Aber auch: uns einzumischen und zu widersprechen, wo Menschen ausgegrenzt und herabgesetzt werden. Demokratie lebt davon, dass wir sie gemeinsam verteidigen.
Wir danken den Kolleginnen der Arbeitsgruppe „Fairness und Respekt“, allen, die sich den schwierigen Themen rund um Rassismus und Diskriminierung geöffnet haben -und besonders den engagierten Teamer*innen!
