Jugend debattiert

csm_JD_Patch_RGB_150dpi_1356276866



„Seit dem Schuljahr 2015/16 nimmt unsere Schule am Wettbewerb ‚Jugend debattiert’ teil. Von der Schulrunde über das Regionalfinale geht es über die Landesausscheidung bis zum Bundesfinale in Berlin. Organisiert und gefördert wird der Wettbewerb von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung , der Robert Bosch Stiftung, der Mercator Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland.
Im Mittelpunkt steht die Debatte zu aktuellen, gesellschaftlich relevanten Themen.
Gute Debatten sind eine Voraussetzung lebendiger Demokratie und eines gelingenden Zusammenlebens in unserer vielfältigen Gesellschaft. Debattieren heißt: Stellung beziehen, Gründe nennen, Kritik vortragen – gegen- und miteinander. Debattanten müssen sich präzise ausdrücken können und einander zuhören.
Debatten beantworten Fragen, wie sie sich überall stellen: in der Familie, im Beruf, in der Politik. Deshalb trainieren jedes Jahr mehr als 135.000 teilnehmende Schülerinnen und Schüler mit Jugend debattiert die gute Debatte.  
Am Anfang steht eine Entscheidungsfrage, auf die man nur mit "Ja" oder "Nein" antworten kann. Wer mit "Ja" antwortet, spricht sich für das Gefragte aus ("pro"). Wer "Nein" sagt, wendet sich dagegen ("contra"). Eine gute Debatte lebt von gegensätzlichen Ansichten, die sachlich vertreten werden.
Ebenso wichtig wie die Position ist die Begründung. Debatten zielen darauf ab, herauszufinden, welche Argumente am meisten überzeugen. Dafür ist gute Sachkenntnis unentbehrlich.

Warum Debatten Regeln haben
Debatten haben Regeln, damit ein konzentriertes, sachbezogenes Streitgespräch entsteht. Wer den Regeln der Debatte folgt, hört andere an und lernt, seinen Standpunkt fair und sachlich zu vertreten. Die Regeln bei Jugend debattiert sind so reduziert, dass sie auch im Alltag eine wertvolle Orientierungshilfe sind.
Debatte ist ein Modell für Willensbildung in unserer demokratischen Gesellschaft. Denn überall, wo wir als Bürger zusammenkommen, um zu verbindlichen Entscheidungen in praktischen Fragen zu gelangen, wird debattiert. Überall dort, wo wir in Rede und Gegenrede klären, was bei einer wichtigen Entscheidung zu bedenken ist, steigen die Chancen für gute Entscheidungen!
Das Besondere an Debatten ist, dass beide Seiten durch gleichrangige Sprecher vertreten sind. "Pro" beginnt, "Contra" hält dagegen. Um sicher zu gehen, dass man sich richtig verstanden hat, erhält jede Seite die Gelegenheit zur Erwiderung. Wer debattiert, muss Stellung nehmen. Wer Debatten zulässt, zeigt damit an, dass man durchaus verschiedener Meinung sein kann. So viel es auch bedeutet, durch Argumente zu einer Übereinstimmung zu kommen – beim Debattieren hat man immer die Möglichkeit, "Nein" zu sagen und beim "Nein" zu bleiben.
In der Jahrgangsstufe 9 ist der Wettbewerb in den Deutschunterricht eingebunden, denn da steht die Unterrichtsreihe ‚Argumentieren’ auf dem Plan. Die Oberstufe geht mit den Jahrgängen EF und Q1 im Rahmen des Fachen Sozialwissenschaften in Rennen.

jugend debattiert

Jugend debatiert 2019

JD_03

Auch in diesem Jahr nahmen unsere 9er und EFler am bundesweiten Wettbewerb ‚Jugend debattiert’ teil. In den Schulrunden wurden die Teilnehmer*innen für die Regionalrund ‚ausdebattiert’, die in der vergangenen Woche an der Königin-Luise-Schule veranstaltet wurde. ‚Soll privates Feuerwerk verboten werden’ debattierten in der Schulrunde die 9er und es gab jede Menge nachvollziehbarer Argumente auf beiden Seiten. Gefahr und Umweltverschmutzung gegen Tradition und Spaß und sowohl die Pro- und auch die Contra-Seite wurde mit guten Argumenten begründet und untermauert. Es war schwer, da eine klare Position zu beziehen, beide Parteien überzeugten in ihren Beiträgen. Doch da es sich eben um einen Wettbewerb handelt, müssen die beiden Kandidat*innen herausgefunden werden, die die Schule auf der Regionalebene vertreten. Und das waren für die Sekundarstufe 1 in diesem Jahr Rebecca vom Stein (9a) und Franka Fischer (9b) und Gözde Karismaz (9a) stand als Ersatzkandidatin bereit.

Tempolimit auf deutschen Autobahnen – darüber stritten die EFler in ihrer Schulrunde. In zwei Debatten zeigten die acht Teilnehmer*innen ihre gute und intensive Vorbereitung, das machte die Debatten spannend und interessant. Auch hier gab es auf beiden Seiten Nachvollziehbares und Überzeugendes. Von daher fiel es auch in dieser Runde schwer, so etwas wie Gewinner festzulegen, denn alle Debattant*innen überzeugten. Aber letzten Endes – wie gesagt – es mussten Schulvertreter her.
Das waren dann Hanna Heipmann, Tim Steinhaus und Jan Schöttler.
Von hier aus allen Teilnehmer*innen der Schulrunde schon mal alle Hochachtung und Glückwunsch zu ihrer Leistung.

Auch auf der Regionalebene, auf der dann acht Schulen zusammenkamen und jeder Teilnehmer zwei Debatten führen musste, konnten all unsere Vertreter*innen überzeugen, auch wenn es für ein Weiterkommen auf die Landesebene nicht ganz gereicht hat. Aber alle bestätigten:

„Es war interessant und hat Spaß gemacht.“ – Und das ist die Hauptsache!

JD_01

JD_02

© Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule-Köln / Kontakt
Last Modified mit JavaScript

Wir möchten nicht, das Sie ungefragt unsere Seiten ausdrucken.

Wir verwenden Cookies, um unseren Service ständig zu verbessern. Wenn Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.